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22 Fototipps für Anfänger | Hundefotografie

In diesem Beitrag wollen wir euch 22 Fototipps für Anfänger mit auf den Weg geben. Dabei haben wir den Fokus natürlich auf die Hundefotografie gelegt, aber fast alle Tipps sind auch ganz allgemein auf alle beliebigen Motive anwendbar.

Hund blickt nach rechts in eine offene Landschaft

Der Fokus | Fototipp 1

Wenn man ein Foto macht, dann möchte man im Normalfall eine bestimmte Sache in den Mittelpunkt stellen – das Hauptmotiv oder zumindest einen Teil davon.

Überlege dir bevor du abdrückst, wo du gerne den Blick des Betrachters hinlenken möchtest und genau dort soll dann dein Fokus liegen. Der Fokus beschreibt nämlich die schärfste Stelle eines Bildes und zieht somit sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Bei einem Portrait solltest du, falls nicht aktiv anders gewollt, den Fokus genau auf dem Auge platzieren, welches sich näher bei dir befindet.
Denke aber auch bei Landschaftsaufnahmen – mit oder ohne Hund – daran deinen Fokus bewusst zu setzen. Was ist der wichtigste Teil des Bildes? Ein Baum, der Horizont, ein Stein?

Am Handy funktioniert das Fokussieren meistens indem du einfach bevor du abdrückst einmal dort auf den Bildschirm tippst wo du gerne den Fokus haben möchtest. Bei Kameras geht das je nach Modell immer ein bisschen anders. Ich empfehle dir aber, den Fokus nicht automatisch, sondern manuell zu wählen, um dein Hauptmotiv immer genau dort schön scharf abbilden zu können wo DU das möchtest.

Fokus liegt auf den Augen des Hundes
Fokus liegt auf den Augen
Fokus liegt auf der Nase des Hundes
Fokus liegt auf der Nase

In unserem Beispiel zeigen wir den Unterschied zwischen „Fokus auf den Augen“ und „Fokus auf der Nase“.


Die Blickrichtung | Fototipp 2

Lass Platz in Blickrichtung des Hundes. Ganz egal ob der Hund nach oben, unten, rechts oder links schaut, gib ihm in dieser Richtung unbedingt leeren Raum am Foto.

Das bedeutet zum Beispiel, wenn der Hund im Bild nach links schaut, platziere ihn auf der rechten Seite um ihm so in Blickrichtung mehr Platz geben zu können. Dies siehst du unten anhand unseres süßen Gryffindogs, der sich als Testhund für diesen Tipp bereiterklärt hat.

Der Betrachter soll das Gefühl haben, dem Blick folgen und erahnen zu können wohin der Hund schaut.
Denke vor allem auch bei Bewegungsaufnahmen daran, den Hund in Bewegungsrichtung mehr Platz zu lassen. So gibst du dem Betrachter die Möglichkeit, der Bewegung „folgen“ und diese auch nachvollziehen zu können.

Einer jener Fototipps für Anfänger, der einfach, aber zugleich extrem wirkungsvoll, denn es entsteht ein viel angenehmeres Betrachtungsgefühl. Als wir mit dem Fotografieren begonnen haben, haben wir im Eifer des Gefechts oft darauf vergessen und uns nachträglich dann super geärgert. Deswegen denke du gleich zu Beginn daran und lerne aus unserem Fehler.

PS: Das gilt natürlich nicht nur für Hunde, sondern auch für Menschen, andere Tiere & Co.


Die Perspektive | Fototipp 3

Es gibt ja unzählige Winkel und Positionen aus welchen man ein Foto knipsen kann. Dabei spielen viele verschiedene Faktoren eine tragende Rolle, wie der Hintergrund, die Brennweite des Objektives, das Objekt welches man fotografieren möchte usw… Aber wir wollen hier in diesen Fototipps für Anfänger nicht mit technischen Details ausarten, sondern das Thema Perspektive in der Hundefotografie für absolute Beginner erklären. Darum beschränken wir uns jetzt mal auf 4 Perspektiven:


Auf Augenhöhe des Hundes

Dies ist eine ganz besonders beliebte Perspektive um Hunde zu fotografieren. Wir würden fast sagen die Allround-Perspektive. Der Betrachter hat das Gefühl live dabei zu sein. Geh dafür tief in die Knie oder leg dich sogar auf den Boden. Für uns bestimmt die wichtigste Perspektive unserer Fototipps für Anfänger.


Aus der Vogelperspektive

Ohh ja, diese Perspektive lieben wir auch sehr! Wir würden sie vor allem dann empfehlen, wenn der Hund sitzt und direkt nach oben in die Kamera schaut. Besonders schön ist es, wenn sich wirklich der gesamte Hund am Bild befindet und du in einem recht steilen Winkel von oben herab fotografierst.


Von schräg unten

Diese Perspektive bietet sich zum Beispiel gut an, wenn du etwas im Hintergrund noch mit drauf bekommen möchtest, wie zum Beispiel ich in unserem Beispiel die drei Zinnen. Oder auch dann, wenn dein Hund auf einer Erhöhung steht, liegt oder sitzt und du eine besonders majestätische Wirkung erzielen möchtest.


Irgendwas zwischen Augenhöhe und Vogelperspektive

Dies passiert meist dann, wenn du etwas entfernt vom Hund stehst und einfach im Stand abdrückst. Diese Variante ist im Allgemeinen weniger zu empfehlen. Vor allem für Anfänger eignet sich diese Version unserer Meinung nach gar nicht gut.


Unser Tipp an dich: Probiere dich aus und versuche deinem Hund mal aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu fotografieren. Du wirst schnell merken, es zahlt sich wirklich aus, tief in die Knie zu gehen oder dich vielleicht sogar mal vor deinem Hund auf den Boden zu legen.


Die Drittel-Regel | Fototipp 4

Ich bin mir sicher, sehr viele von euch haben schon mal von der berühmten Drittel-Regel gehört oder wenden sie bereits sehr gerne an. Aber was wäre denn ein Beitrag zum Thema „Fototipps für Anfänger“ ohne der Drittel-Regel? Denn mit nur ein wenig Verständnis und Übung, lässt sich diese ziemlich schnell verinnerlichen und man zaubert gleich viel interessantere Fotos.

🎒Teile dein Bild gedanklich in 9 Teile, indem du das Bild der Länge und der Breite nach drittelst.

🐾Dein Objekt sollte sich laut Drittel-Regel dann auf einer der Linien Befinden.

📸Auch der Horizont liebt es übrigens, auf einer Drittellinie Platz zu nehmen.

🎒Bei Portraits des Kopfes raten wir dir im Normalfall dazu, das Auge auf einem der oberen Schnittpunkte zu platzieren. Je nachdem ob der Hund rauf oder runter schaut, wähle ich auch manchmal gerne die Ober- oder Unterkante des Auges um dem Hund ein klein wenig mehr Platz in Blickrichtung lassen zu können.

🐾Fotografieren wir unsere Hunde in Landschaften, positionieren wir auch gerne die Achse durch die Schulter und das Bein auf der Drittellinie um so noch mehr Platz in Blickrichtung schaffen zu können.

Fazit: Ganz besonders wirksam ist diese Regel also in Kombination mit Tipp 2 unserer Fototipps für Anfänger – die Blickrichtung. Platziere den Hund auf der Drittel-Linie und lasse ihn in das Bild hinein schauen!

Achtung: Eine Ausnahme dabei bilden definitiv symmetrische Fotos. Also zum Beispiel Portraits, wo der Hund ganz gerade in die Kamera blickt. Oder Aufnahmen mit einem komplett symmetrischen Hintergrund.


Das Portrait | Fototipp 5

Wir gehen in diesem Teil unserer Fototipps für Anfänger auf zwei Arten des „Portraits“ ein. Das Portrait des Kopfes und auch das Ganzkörper-Portrait. Wir lieben es, Hunde in großartigen Landschaften zu fotografieren, doch leider sind wir eher selten in eben solchen Landschaften unterwegs. Daher machen wir sehr viele Portraits, denn dafür ist die Umgebung nicht ganz so relevant.


Portrait des Kopfes

Am besten gelingt ein solches, wenn sich dein Hund in der Position „Sitz“ befindet. Denn so vermeidest du Störenfriede im Hintergrund wie zum Beispiel den Rücken oder den Schwanz des Hundes. Auch die Schultern sind im Sitz schön gestreckt und lassen den Hund super elegant aussehen. Das Gesicht steht so im Mittelpunkt und du kannst es richtig gut in Szene setzen.


Das Ganzkörper-Portrait

Achte unbedingt darauf, dass wirklich der ganze Hund am Bild zu sehen ist. Vermeide es dringlichst Teile deines Hundes „abzuschneiden“. Gefährdet sind hierbei oft die Pfoten, der Schwanz oder gar das gesamte Hinterteil. Dein Hund freut sich bestimmt darüber, in einem Stück zu bleiben.


Im Optimalfall entscheidest du dich als Anfänger am besten für eine der beiden Varianten. Portrait des Kopfes im „Sitz“ oder Ganzkörper-Aufnahme !OHNE! Teile davon abzuschneiden.

Zusatztipp: Wenn du mit einer Kamera fotografierst, raten wir dir bei Portraits dazu, offenblendig zu fotografieren. Das bedeutet, dass der Wert der Blende ein möglichst kleiner ist. (Wir verwenden hierbei meistens einen Wert zwischen 1.4 und 2.0) Mehr dazu aber wenn unsere Tipps für Anfänger abgeschlossen sind.


Platz lassen | Fototipp 6

Wenn du beim Fotografieren rund um deinen Hund etwas mehr Platz lässt, dann hast du im Nachhinein viel mehr Möglichkeiten deinen Bildausschnitt zu ändern, den Aufbau zu beeinflussen und so dem Motiv die Chance zu geben richtig gut zur Geltung zu kommen.

Dazu will ich eine Verknüpfung zu den vorherigen Tipps herstellen:

🎒Blickrichtung: Wenn du genug Platz um den Hund gelassen hast, kannst du auch im nachträglichen Zuschnitt dem Hund mehr Platz in Blickrichtung geben, ohne wichtige Bildinformation wegschneiden zu müssen.

🐾Drittel-Regel: Auch wenn du die Drittel-Regel erst in der Nachbearbeitung anwendest, hast du genügend Spielraum um auch hierbei keine Infos zu verlieren.

📸Portrait & den Hund ganz lassen – für Instagram: Wenn genügend Platz rund um das Motiv vorhanden ist, wird es auch kein Problem sein, das Bild in Instagram mit dem etwas kleineren 4:5 Format zu posten ohne das Motiv anschneiden zu müssen. Abgesehen davon, sieht es auch bei Portraits oft echt cool aus, wenn die Schultern des Hundes auch noch zu sehen sind und man nicht direkt durch den Hals schneidet.

Unser Tipp an dich: Mach bevor du abdrückst einfach nochmal ein bis zwei Schritte zurück. Vor allem dann, wenn du weißt, dass du gefährdet bist, zu wenig Raum zu lassen und du dich schon öfter mal in der Nachbereitung darüber geärgert hast, dass du Teile abgeschnitten hast oder z.B nach dem Begradigen oder beim Posten im Instagram-Format Teile gefehlt haben.

Geh dabei aber nicht viel zu weit weg, denn leider kann durch einen zu extremen Zuschnitt auch Qualität des Bildes verloren gehen und die Freistellung negativ beeinflusst werden.


Übung macht den Meister | Fototipp 7

Auch wenn es kein „konkreter“ technischer Tipp ist, ist es unserer Meinung nach eines der aller wichtigsten Dinge, wenn man mit der Fotografie starten oder besser werden möchte – Üben, üben, üben. Und unter unseren Fototipps für Anfänger wahrscheinlich jener, der dich ständig begleitet.

Kurse, Webinare, Bücher, Videos & Co sind ohne Zweifel eine super Möglichkeit sich theoretisches Wissen über die Fotografie oder die Bildbearbeitung anzueignen und das Gehirn mit Ideen und Tipps zu füllen. Aber diese alleine bringen dich ganz bestimmt nicht ans Ziel – gute Fotos produzieren.
Schnapp dir nach jedem gelesenen Kapitel oder geschauten Video deine Kamera und versuche das Gelernte gleich in die Praxis umzusetzen. Sei dabei nicht zu streng mit dir selbst, probiere einfach Neues aus und komme vor allem ins Tun. Die Ergebnisse kommen mit der Übung und sind nicht immer sofort sichtbar.

Wir sind ja quasi verliebt in die Methode „Learning by doing“ und können nur allen raten: Steht auf, nehmt die Kamera und fotografiert. Denkt nicht zu lange darüber nach was euch fehlt oder welches Equipment ihr noch zusätzlich braucht. Macht das beste aus dem was ihr aktuell habt und lernt eure Möglichkeiten voll auszuschöpfen.


Brauche ich eine Kamera? | Fototipp 8

Wir haben diese Tipps so aufgebaut, dass sie komplett unabhängig von deinem Equipment anwendbar sind. Du kannst also jeden Tipp auch mit deinem Smartphone umsetzen und üben. Aber ab wann benötigt man eigentlich eine Kamera?

Man kann heutzutage ja auch schon sehr viel mit dem Smartphone machen, bei vielen Geräten sogar Blende, Verschlusszeit & Co einstellen… Aber unserer Meinung nach, brauchst du dann eine Kamera, wenn du dich näher mit der Bildbearbeitung beschäftigen und dich im Bereich der Fotografie wirklich aktiv weiterentwickeln möchtest. Sozusagen, wenn es ein richtiges Hobby werden soll und du dich mit „Schnappschüssen“ nicht mehr zufrieden geben willst.

Bei uns beginnt Fotografie dort, wo man anfängt sich mit Equipment und dessen manueller Bedienung, dem richtigen Licht, technischen Details, Bildaufbau, Kreativität und auch der professionelleren Bildbearbeitung auseinanderzusetzen.

Unser Tipp für Anfänger dazu:
Die erste Ausrüstung muss ja nicht gleich eine Lawine kosten. Es gibt auch gute Seiten, wo man gebrauchte Kameras und noch viel wichtiger – gute Objektive, sogar inklusive Garantie und Rückgabemöglichkeit erwerben kann. Falls du wissen willst wo ich meine erste gebrauchte Kamera samt Objektiv gekauft habe, schreib uns gerne eine Nachricht.


Kreativität | Fototipp 9

Lass die belanglosen Schnappschüsse hinter dir und werde zum abenteuerlichen Geschichten-Erzähler.
Es muss nicht immer das genau selbe Portrait wie gestern sein, lass dir doch mal was lustiges einfallen oder überrasche den Betrachter mit Abwechslung. Du darfst beim Fotografieren ruhig auch ein bisschen die kreative Seite in dir aktivieren.

Auch wenn bestimmt mal die ein oder andere Idee komplett nach hinten losgeht, lernst du dadurch so unfassbar viel dazu. Denn so musst du auch mal aus deinem gewohnten Wohlfühlbereich ausbrechen und kannst dich herrlich weiterentwickeln.

„Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

Danke Henry Ford für dieses tolle Zitat!

Experimentiere mit dem Winkel, der Distanz, der Umgebung, der Tageszeit, dem Fokus, den Motiven und auch der Bearbeitung. Verwende vielleicht mal Accessoires und Deko bzw. greife Themen auf oder Stelle spezielle Szenen nach. Die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Übung: Schnapp dir irgendeinen Gegenstand und mach es zu einem Requisit. Oder stelle eines unserer Fotos nach.


Bleiben |Fototipp 10

Naja, die ganzen Fototipps für Anfänger die wir hier geben sind ja alle schön und gut – aber verdammt schwer umzusetzen wenn der Hund einfach nicht bleiben kann.

Gerade als Beginner, braucht man viel mehr Zeit um an all die bisher beschrieben Dinge zu denken und ein bombenfestes „Bleib“ ist definitiv eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für schöne – und vor allem stressfreie – Fotos von deinem Hund. So vermeidest du zum einen „verwackelte“ Fotos und gewinnst Zeit um über Dinge wie zum Beispiel Bildaufbau und Fokus nachzudenken.

Trainiere unbedingt mit deinem Hund intensiv das Kommando „Bleib“! Das wird dir nicht nur im Alltag zugute kommen, sondern auch die Möglichkeit geben dich besser auf die Fotografie zu konzentrieren.
Übe „Bleib“, wenn ihr es mal sicher aufgebaut habt, auch in diversen Positionen (Steh, Sitz, Platz, Männchen, Verbeugen, Kopf ablegen, usw…) und an den verschiedensten Orten (Indoor, Wald, Wasser, Straße…).

Achte dabei ganz besonders darauf, dass der Hund NICHT lernen soll, dass das Auslösegeräusch der Kamera das „Bleib“ auflöst. Also immer zum Hund zurück gehen und am Platz belohnen – und das früh genug!


Trau dich! |Fototipp 11

Dieser Fototipp für Anfänger nicht nicht fachlicher, sondern persönlicher Natur. Trau dich – du musst dich nicht verstecken!

Natürlich gibt es bestimmt einige unter euch, die mutig sind und gar kein Problem damit haben ihre Fotos und Entwicklungsschritte mit anderen zu teilen. Klasse! Aber heute wollen wir vor allem diejenigen unter euch ansprechen, die oft an sich selbst zweifeln, unsicher sind und sich einfach nicht gut genug fühlen.

Jeder fängt irgendwann mal mit etwas Neuem an und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wenn du immer nur darauf wartest perfekt zu sein und jedes noch so kleine Detail „zerdenkst“ bis du deine Ergebnisse teilst, wirst du wahrscheinlich niemals Ergebnisse teilen können.

Nimm dein Handy oder deine Kamera, leg los und zeig auch her was du gemacht hast. Sei stolz auf deine Bilder und lass dich auf keinen Fall durch „bessere“ Fotografen einschüchtern. Fotografie ist, wie alles im Leben, eine ständige Weiterentwicklung und man lernt einfach niemals aus. Niemals.

Mutig zu sein, bringt sicher auch ein paar Momente des Scheiterns und den ein oder anderen Umweg mit sich. ABER vor allem bedeutet mutig sein zu wachsen, zu lernen, Neues zu entdecken und dadurch schlichtweg besser und stärker zu werden.

Nimm uns als Beispiel: Wir sind ja nicht ansatzweise perfekte Fotografen und wahrscheinlich gäbe es unzählige Fotografen die viel „bessere“ Fotos machen – ABER wir trauen uns trotzdem unsere persönlichen Tipps und Erfahrungen hier mit euch zu teilen. Ganz egal ob es vielleicht den ein oder anderen gibt, der sich denkt: „Was wollen die denn, sind doch selbst erst Anfänger?“

Fazit: Trau dich!


Ordnung | Fototipp 12

Oh ja, ihr habt richtig gelesen – Ordnung! Dieses Thema ist nicht nur im Bild selbst wichtig, sondern auch im „Verwalten“ der Fotos. Also gibt es hier heute mal einen Beitrag zu „Zweierlei Ordnung“.


Ordnung im Foto

Achte auch beim Fotografieren immer drauf, das es auf deinem Bild ordentlich aussieht. Das bedeutet, vermeide einen unruhigen Hintergrund und achte darauf, dass sich keine irrelevanten Dinge wie zum Beispiel Äste, Blätter, Zapfen, Menschen, Schilder, Autos und Co im Bild befinden, welche nicht zu 100% erwünscht sind.

Ja, man muss auch die Natur aufräumen, wenn es sein muss oder einfach mal die Perspektive komplett wechseln. Wenn du indoor fotografierst, achte auch hier auf einen Hintergrund ohne ablenkende Elemente, zum Beispiel eine einfärbige Wand. Wenn du Utensilien verwendest denk daran, dass weniger oft Mehr ist. Der Hund soll ja im Mittelpunkt stehen und nichts soll ihm die Show stehlen.
Wir empfehlen, auch in der Nachbearbeitung störende Elemente, die man vor Ort nicht wegräumen konnte, zu entfernen.

Tipp für die Bildbearbeitung:
Wenn du dein Foto bearbeitest, zoome ganz weit weg, sodass dein Bild ganz klein wird. Nun sollte dir ausschließlich das Hauptmotiv ins Auge springen. Alles was dir sonst noch extrem auffällt, gehört weg.


Ordnung der Fotos

Wie genau du dein System handhabst, liegt natürlich ganz bei dir. Wir haben für unsere Fotos eine ganz normale Ordnerstruktur mit einheitlicher Benennung. Zur Sicherung verwenden wir eine Kombination aus externen Festplatten und einer Cloud. Die RAWs werden bei uns immer doppelt gesichert, dafür verwenden wir zwei externe Festplatten. Die bearbeiten Fotos werden auch auf einer externen Festplatte, sowie zusätzlich auf unserer Cloud gesichert. Wahrscheinlich einer der wichtigsten Fototipps für Anfänger, denn nichts ist frustrierender als Datenverlust weil man nicht richtig gesichert hat…


Aufmerksamkeit | Fototipp 13

Für die Hundefotografie ist es natürlich auch sehr wichtig, die Aufmerksamkeit des Hundes zu bekommen.

Klar, wir lieben natürliche Schnappschüsse und Reportagen, wo man den Hund einfach mit der Kamera begleitet. Das machen wir zum Beispiel auch beim Wandern sehr gerne, denn so können wir super authentische Momente einfangen. Auch bei Welpen oder Hunden die gar nicht hören, ist diese Methode sicher die gängigste. Dabei braucht man einfach Geduld und ein Gefühl für den richtigen Moment, indem man dann den Auslöser drückt. Aber, wir wollen natürlich auch oft unsere Hunde ganz gezielt fotografieren und wünschen uns dabei eine ganz konkrete Blickrichtung. Daher darf die Aufmerksamkeit bei unseren Fototipps für Anfänger nicht fehlen.

Wir haben schon ganz früh das Kommando „Look“ eingeführt. Das bedeutet ganz einfach, dass der Hund herschauen und auf weitere Abweisungen warten soll. Wenn wir zu zweit sind, nutzen wir diese Gelegenheit auch gerne dazu, die Hunde – wie auf diesem Foto – in eine spezielle Richtung schauen zu lassen.


Aufmerksamkeit erzeugen

Es gibt aber die verschiedensten Methoden um die Aufmerksamkeit des Hundes zu bekommen. Hier ein paar Tricks die wir schon an verschiedenen Hunden angewandt haben:

🎒Dem Hund das Leckerli zeigen und damit dann den Blick dort hin lenken wo man ihn haben möchte

🐾Das Lieblingsspielzeug statt einem Leckerli verwenden

📸Ein „Code-Wort“ verwenden, welches den Hund sofort catcht. Bei uns ist es zum Beispiel „Ohrli“ und „Snack“, sowie „Tschappi“. (die sollte man aber nur selten einsetzen, damit sie mit der Zeit nicht uninteressant werden)

🎒Geräusche erzeugen. Ihr glaubt ja gar nicht, was für lustige Geräusche man erzeugen kann. Tiergeräusche, Piepsen, Schnalzlaute, Brüllen, Klatschen, Pfeifen… alles ist erlaubt.

🐾Hilfsmittel sind natürlich auch eine Möglichkeit: Hupe, Pfeife, Quietsch-Stofftier, Handy (Videos, Apps mit Geräuschen)

Genau der Moment wo der Hund aufblickt, ist unserer Meinung nach der schönste um abzudrücken. Denn genau in diesem Moment hat der Hund einen super interessierten Ausdruck und meist auch eine tolle Stellung der Ohren.


Location | Fototipp 14

Die Location – irre Relevant oder irrelevant? Was meinst du?

Als wir zu fotografieren begonnen haben, waren wir uns immer unsicher was die Location angeht. Wir haben ein bisschen in die Richtung „schöne Location = schöne Fotos“ gedacht. Naja, das ist natürlich absoluter Mist, und das wollen wir euch mit diesem Teil unserer Fototipps für Anfänger beweisen.

Mittlerweile sind wir der Meinung, dass man überall schöne Fotos machen kann wenn man weiß wie. Man muss nur kreativ sein, Licht, Objektive und Kamera verstehen und schon kann man aus einem ganz normalen Schulhof ein wahres Wunderland machen. Na klar, wir wollen natürlich nicht die Betonmauer um die Ecke im Vergleich zu einem wunderschönen Bergsee schönreden. Natürlich bietet eine großartige Landschaft die Möglichkeit intuitiv atemberaubende Bilder zu kreieren. Aber was wir damit sagen möchten ist: „Ihr glaubt nicht wie geil auch eine Betonmauer aussehen kann.“

Übung: nimm deine Kamera, oder falls du noch keine hast dein Handy, mit auf die ganz normalen Gassirunden und halte Ausschau nach den unscheinbarsten Stellen. Finde Plätze wo du noch nie zuvor daran gedacht hättest ein Foto zu machen und leg los. Bunte Fassaden, Graffitiwände, besondere Türen, Mauern usw… eigenen sich zum Beispiel super um ein Portrait davor zu machen. Spezielle Böden (bunte Fliesen, Bodenmarkierungen, Asphalt..) machen sich toll wenn du deinen Hund drauf setzt und ihn aus der Vogelperspektive fotografierst. Achte auch auf coole Linien wie Straßen, Gassen, Wege oder auf Felder und Wiesen.

Wenn du das öfter machst wirst du nach einiger Zeit einfach überall coole Fotolocations sehen. Denn oft wirkt das Unscheinbare auf Fotos deutlich besser als das offensichtlich Schöne.


Feedback | Fototipp 15

Weiterentwickeln kann man sich ja besonders dann, wenn man in regelmäßigen Abständen konstruktives Feedback bekommt.

Als ich begonnen habe zu fotografieren, bin ich einer Facebook Gruppe zum Thema „Fotografie“ beigetreten. Voller Freude hab ich dann ein Foto gepostet, auf das ich besonders stolz war und dann wurde es nur „kritisiert“. Das hat mir gleich mal ein bisschen die Freude genommen, muss ich sagen.
Ich hab dann dort nie mehr ein Bild gepostet und mir andere Wege für Feedback gesucht.

Aber wie bekommt man denn eigentlich ehrliches und konstruktives Feedback? Ich muss sagen, das ist echt gar nicht mal so einfach…


Mentor

Vielleicht hast du in deinem Bekanntenkreis jemanden der schon mehr Erfahrung als du hat und dir ab und zu mit einem prüfenden Blick über das ein oder anderes Foto schaut? Frag doch mal nach! Oder es gibt auch ganz viele Hundefotografen bei welchen du explizite Feedback-Einheiten buchen kannst.

Buddy

Helena und ich sind z.B. Fotobuddies und geben uns fast täglich ehrliches Feedback zu unseren Fotos und können uns so gegenseitig pushen. Suche dir doch auch einen Buddy auf gleichem Level mit dem du dich regelmäßig auf Augenhöhe austauschen kannst und ihr euch so unterstützen könnt.

Selbstkritik

Analysiere auch selbst deine Fotos und gib dir Feedback. Mache dir Gedanken darüber warum dir dieses oder jenes sehr gut gelungen ist – und auch warum nicht.


Auch „negatives“ Feedback heißt auf keinen Fall, dass du schlecht bist in dem was du tust! Fotografie ist neben all den „Regeln“ immer noch eine Form der Kunst, wo man seine Spielwiese so gestalten kann wie es Spaß macht.

Vergiss dabei aber auf keinen Fall Stolz auf deine Leistungen und Fortschritte zu sein und nimm dir auch explizit Zeit positives Feedback so richtig zu genießen! Du glaubst gar nicht was auch das – im positiven Sinne – alles bewirken kann. Nimm dir diesen unserer Fototipps für Anfänger besonders zu Herzen.


Vordergrund | Fototipp 16

Man macht sich als Fotografie Anfänger immer viele Gedanken über den Hintergrund. Aber nicht nur dem Hintergrund sondern auch dem Vordergrund solltest du deine Aufmerksamkeit schenken!

Merke dir: „Vordergrund macht Bild gesund.“

Denn es verleiht deinem Foto das gewisse Etwas wenn die Grashalme, der Boden, ein Busch oder Sonstiges im Vordergrund schön weich verschwimmen. Und das Bild bekommt eine noch größere, wunderschöne Tiefe.

Diesen eindrucksvollen Effekt erhältst du, wenn der Vordergrund deutlich näher an deiner Linse dran ist als das Hauptmotiv. Es gilt – je weiter Vordergrund und auch der Hintergrund vom Fokus/Motiv entfernt liegen, desto besser kann man diese „Unschärfe“ erzeugen. Je nachdem welches Objektiv oder Handy du verwendest lässt sich das besser oder weniger gut umsetzten.


Belohnung & Lob | Fototipp 17

Lob ist nicht nur in unserer „Menschenwelt“ ein wichtiger Bestandteil, sondern auch für das Mensch-Hund-Fototeam essenziell. Daher darf es auch nicht bei Fototipps für Anfänger im Bereich der Hundefotografie fehlen.

Belohnungen sind deshalb so extrem wichtig, damit euer Hund die Freude am Modeldasein nicht verliert und im besten Fall genauso viel Spaß daran hat wie du. Versüße ihm doch das Shooting mit ein paar individuellen Belohnungen wie Leckerlis, kurzen Spieleinheiten, verbalem Lob… – je nachdem was deinen Hund am meisten motiviert und ihm ein gutes Gefühl gibt.

Es ist keine Selbstverständlichkeit für einen Hund freiwillig für Fotografen zu posieren, daher belohnen wir es immer sehr ausgiebig. Es ist ja ein Entgegenkommen des Hundes dieses „Blödsinn“ mitzumachen. Ich spreche dabei von Kopfbedeckungen, Outfits & Co.

Achte dabei immer darauf, dass dein Hund die Freude nicht verliert. Solltest du bemerken, dass er abgelenkt, unruhiger oder bockig wird, brich das Shooting gleich ab und setze das „Fototraining“ ein andermal fort. Im Optimalfall beendest du das Shooting dann, wenn’s gerade super läuft und es für beide Seiten am Schönsten ist.

Wir verwenden übrigens immer sehr kleine, weiche Leckerlis, die einfach und schnell zu kauen sind. So vermeiden wir lange „Kaupausen“ und komische Grimassen.


Der Stil | Fototipp 18

Mittlerweile haben wir ja schon viele grundlegende Fototipps für Anfänger beschrieben. Einige davon auf technischer, die anderen eher auf einer emotionaleren Ebene. Für uns beginnt „der individuelle Stil“ nämlich dort, wo die technischen Gedanken und der Perfektionismus aufhören und die Gefühle und die Kreativität anfangen.

Daher handelt es sich bei diesem Tipp eher um einen Profitipp, der aber auch für Anfänger super interessant ist. Je früher du dich damit beschäftigst „was macht eigentlich MEINE Fotos aus, was ist daran denn besonders?“ desto besser.

Und dazu gehört neben des Fotografierens auch die Bildbearbeitung. Trau dich also unbedingt mit der Bearbeitung zu experimentieren und finde heraus, was deinen ganz individuellen Stil ausmacht.

Wir arbeiten seit ca. 3,5 Jahren mit Lightroom (Stand 2021). Nach ca. einem Jahr kam dann auch Photoshop dazu. Dabei haben wir individuell für uns herausgefunden, dass wir unseren Bildern gerne einen natürlichen Look verleihen. Trotzdem kommt regelmäßig auch Photoshop zum Einsatz wenn es um spezielle Stimmungen oder Lichtsituationen geht, wir Dinge hinzufügen oder entfernen wollen oder wieder mal eine unserer kreativen Ideen umsetzen.

Tipp: Schau dir zum Beispiel auf Instagram verschiedene Hundefotografie Accounts an und analysiere für dich was dir an deren Stil gefällt oder auch nicht. So kannst du dich inspirieren lassen und Dinge vermeiden die dir nicht so gut gefallen.

Einen eigenen Stil zu entwickeln oder Themen und Schwerpunkte zu entdecken die einen als Fotograf ausmachen und erfüllen ist gar nicht mal so einfach. Sei dabei geduldig, probiere Neues aus und sei auch zufrieden mit all den großartigen Fortschritten die du bereits gemacht hast! Und bedenke immer: dein Stil darf sich natürlich auch jederzeit ändern.


Gerade ziehen | Fototipp 19

Ohhh jaaa, einer der absolut wichtigsten Quick Fototipps für Anfänger! Kleine Handlung, extrem große Wirkung. Denn mit einem schön ausgerichteten Bild gibt man dem Betrachter schon mal ein angenehmes Gefühl.

Dazu gilt es einfach alle im Bild auftretenden Linien kurz zu analysieren und dann jene welche in Wirklichkeit horizontal oder vertikal sind gerade zu ziehen – sollten sie es noch nicht sein. Wir machen diese Korrekturen fast ausschließlich in Lightroom. Werkzeuge dazu sind je nach Objektiv das wir verwenden unterschiedlich. Bei größeren Brennweiten, reicht es oft das Bild einfach „normal“ mit einem Winkel gerade zu ziehen. Bei kleineren Brennweiten greifen wir, vor allem dann wenn es eine Mischung aus horizontalen und vertikalen Linien im Bild gibt – sehr gerne auf das Werkzeug „Transformieren“ zurück. Außerdem achten wir auch immer darauf die Objektivkorrekturen zu aktivieren.

🎒Achte auf einen geraden Horizont, das lässt dein Bild gleich viel stimmiger aussehen.

🐾Weitere Linien können zum Beispiel Häuser, Mauern, Der Boden, Oberflächen, Baumstämme und viele weitere Details sein.

Boustipp: vermeide es, dass Linien wie zum Beispiel der Horizont direkt durch den Kopf des
Hundes verlaufen. Das stört die Bildwirkung. Lass auch keine Bäume oder Gegenstände aus
dem Kopf wachsen.


Inspiration | Fototipp 20

Du bist voller kreativer Foto-Ideen und weißt gar nicht wo du anfangen sollst?
Na dann brauchst du gar nicht weiterlesen, sondern nutze die Zeit am besten gleich um eine davon umzusetzen.

Du brauchst vielleicht noch ein paar Tipps wo und wie du Ideen generieren kannst?
Zuerst mal: Es ist absolut nicht verboten sich inspirieren zu lassen. Wir persönlich finden das sogar super!


Inspiration speichern

🎒Erstelle ein Pinterest Board mit kreativen Ideen oder Posen die du auch gerne mal umsetzen möchtest.

🐾Oder nutze die Speicherfunktion auf Instagram dafür, Dinge welche dir ganz besonderes gefallen oder dich begeistern für später in Ordnern abzulegen. Wir haben zum Beispiel einen Ordner: „kreative Ideen“ angelegt wo wir alles reinspeichern was wir besonders cool und „anders“ finden.

Inspiration finden

🎒Folge Instagram-Accounts, dessen Ideen und Inhalte du richtig cool findest.

🐾Wir googeln auch total gerne nach z.B: lustigen Feiertagen oder Motto-Ideen. Auf der Internetseite „kuriose Feiertage“ haben wir uns echt schon viele Ideen geholt. Sei es der Tag des Gärtners, der Tag das Kuchens, der Tag des Doppelgängers, der Jogginghosentag usw.

📸Ganz viele Ideen haben wir auch durch die großartige „Stay at Home“ Challenge von Ria Putzker gesammelt. Schau doch mal ihr Story Highlight dazu an!

🎒Du kannst auch versuchen Berufe nachzustellen oder dir Ideen zu Gegenständen aus deinem Haushalt überlegen.

Ach ja – Diejenigen die dich inspirieren und dessen Fotos du vielleicht nachstellst, freuen sich bestimmt, wenn du sie in deinem Beitrag erwähnst und z.B. als Ideenquelle nennst.


Lichtsituation | Fototipp 21

Wenn man mit dem Fotografieren beginnt ist es ganz wichtig sich – zumindest ansatzweise – Gedanken über das Licht zu machen. Das Gefühl für magisches „Zauberlicht“ kommt definitiv erst mit der Erfahrung, aber was wir dir in diesem Abschnitt unserer Fototipps für Anfänger mitgeben möchten sind ganz einfache Grundlegende Tipps die du bei deinen Fotos ab sofort beachten kannst.


Unsere Empfehlungen – Fototipps für Anfänger

🎒Nutze zum Fotografieren entweder den Sonnenaufgang oder den Sonnenuntergang und die Zeit kurz davor und kurz danach. Da ist das Licht so weich, dass du eine herrliche Stimmung einfangen kannst.

🐾Vermeide es in der prallen Mittagssonne zu fotografieren. Natürlich ist das nicht immer möglich – zum Beispiel im Urlaub oder auf langen Wandertouren. Wenn du das nicht vermeiden kannst und die Sonne hoch am Himmel steht und stark scheint, dann suche dir auf alle Fälle ein schönes Schattenplätzchen.

📸Ein absolutes No-Go ist es im „gefleckten Licht“ – also in einer Mischung aus Licht und Schatten zu fotografieren. Dies entsteht zum Beispiel oft unter Bäumen. Lass es sein.

🎒Lass Licht in die Augen deines Hundes fallen um diese ganz besonders schön zum leuchten zu bringen. Damit meine ich natürlich nicht die pralle Sonne, aber auch im Schatten kommt das Licht aus einer bestimmten Richtung. Achte da mal drauf!

🐾Beim Sonnenaufgang und Sonnenuntergang kann man mit ein wenig Übung auch tolle Gegenlichtaufnahmen erzeugen. Dazu verraten wir euch aber ein andermal mehr.


Indoor-Fotos| Fototipp 22

Ich weiß zwar nicht, ob es einigen von euch auch so geht, aber als wir damit begonnen haben unsere Hunde drinnen zu fotografieren sind wir draufgekommen, dass das nicht immer einfach ist. Vom Rauschen im Foto über unscharfe Bilder bis hin zu komischen Farben war alles dabei.

Auch beim Thema “Indoor” wollen wir natürlich nicht vergessen, dass es sich in diesem Beitrag um Fototipps für Beginner handelt und dementsprechend wenig Equipment vorhanden ist. Daher gibt es ganz einfache Tipps die du Indoor beachten kannst ohne Zubehör zu verwenden.


Unsere Empfehlungen – Fototipps für Anfänger

🎒Wir selbst besitzen auch weder Blitz noch Lichter. Alle Bilder die du bei uns siehst sind ausschließlich mit unserer Kamera bei natürlichem Licht entstanden.

🐾Ich wohne in einer kleinen, nicht besonders hellen Wohnung. Die gute Nachricht also: du musst nicht umziehen falls du auch nicht in einem hellen Haus mit großen leeren Räumen wohnst.

📸Achte darauf, dass du schön zusammenräumst. Vorteilhaft sind erfahrungsgemäß weiße Wände bzw. sehr ruhige, minimalistische Hintergründe.

🎒Achte darauf, dass du künstliches Licht komplett eliminierst. Schalte alle Lichtquellen im Raum aus. Das bedeutet, dass man Indoor ohne speziellem Equipment nur dann besonders gute Fotos machen kann, wenn von außen Licht in den Raum kommt. Im Winter beschränkt sich das zum Beispiel auf den Vormittag und die Mittagszeit.

🐾Platziere deinen Hund so, dass ihn das Licht aus dem Fenster oder der Balkontüre direkt anleuchtet. So vermeidest du, dass dein Bild zu sehr rauscht und bringst das im vorherigen Tipp erwähnte Leuchten in die Augen deines Hundes.


Tipps wenn du eine Kamera benutzt

🎒Verwende unbedingt ein sehr lichtstarkes Objektiv. Wir machen Indoor fast ausschließlich Fotos mit einer Blende im Bereich zwischen 1.2 und 1.8

🐾Vor allem in kleinen Wohnungen, wie meiner, braucht man wenn man mehr Indoor fotografieren möchte definitiv ein weitwinkeligeres Objektiv. Ich kann vor allem das 35mm empfehlen – aber auch das 20er nutze ich gerne Indoor.

In diesem Beitrag findest du übrigens auch 10 tolle Tipps für Indoor-Beschäftigungen für Hunde: Deinen Hund indoor beschäftigen



Welcher unserer Fototipps für Anfänger gefällt dir denn am besten? Welche Themen rund um die Hundefotografie interessieren dich noch zusätzlich? Ich freue mich schon sehr auf deine Rückmeldung in den Kommentaren!

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